Health Chart

Unser Projekt zielt darauf ab, die Machbarkeit der Entwicklung einer patientenzentrierten und entscheidungsrelevanten visuellen digitalen Darstellung der wichtigsten aktuellen Gesundheitsprobleme von typischen Patient:innen zu evaluieren.

Steckbrief

  • Beteiligte Departemente Hochschule der Künste Bern
    Technik und Informatik
  • Institut(e) Institute of Design Research
    Institut für Medizininformatik I4MI
  • Forschungseinheit(en) Knowledge Visualization
    I4MI / Digital Health Lab
  • Strategisches Themenfeld Themenfeld Humane Digitale Transformation
  • Förderorganisation BFH
  • Laufzeit 01.09.2024 - 28.02.2025
  • Projektleitung Michaël Laurac
  • Projektmitarbeitende Michaël Laurac
    Prof. Jimmy Schmid
    Michael Flückiger
    Stephan Gerhard
  • Partner Aware GmbH

Ausgangslage

Patient:innen haben oft Schwierigkeiten, den Überblick über ihre gesundheitlichen Probleme zu behalten. Bei Arztbesuchen sind sie häufig wenig vorbereitet, und scheinbar unbedeutende Beschwerden wie Müdigkeit, Rückenschmerzen, schmerzhafte Menstruation, Verdauungsprobleme, abnehmendes Seh- oder Hörvermögen oder vorübergehende Schwäche werden oft übersehen oder unterschätzt, obwohl sie die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen können. Die Visualisierung von Gesundheitsproblemen durch Patient:innen soll verständlich und leicht an Gesundheitsfachkräfte kommunizierbar sein. Damit würden Patient:innen und ihre Angehörigen ein regelmässiges Überwachungstool erhalten, das zu einem besseren Verständnis des Gesundheitszustands führt und mehr Autonomie bei gemeinsamen Entscheidungsfindungen mit Fachpersonal ermöglicht.

Vorgehen

Die Arbeit an der Entwicklung einer visuellen digitalen Darstellung, die den Patient:innen einen Überblick über ihren Gesundheitszustand bietet, wird Antworten auf mehrere wichtigen Fragen liefern: - Wie können Patient:innen ihren Gesundheitszustand besser wahrnehmen und verstehen, wenn er visuell dargestellt wird? - Wie können Gesundheitsprobleme frühzeitig erkannt, überwacht und adressiert werden, um die Lebensqualität der Patient:innen zu verbessern? - Wie kann die Kommunikation zwischen Patient:innen und Gesundheitsfachkräften vereinfacht werden? - Welche technischen und regulatorischen Herausforderungen müssen bei der Entwicklung dieser Lösung berücksichtigt werden? - Wie kann die Visualisierung Patient:innen in ihrer Entscheidungsfindung unterstützen? Die Beantwortung dieser Fragen wird wesentlich zur Förderung einer patientenzentrierten Gesundheitsversorgung beitragen, die wertorientierte Gesundheitsversorgung (value-based healthcare) unterstützt und die Kosten des Gesundheitssystems senken kann.

Ergebnisse

Die Ergebnisse werden in einem 10-seitigen Bericht Ende Dezember 2024 zusammengefasst.

Dieses Projekt leistet einen Beitrag zu den folgenden SDGs

  • 3: Gesundheit und Wohlergehen